Dieser LKW wurde in Zusammenarbeit mit Heide-Logistik Kirchlinteln und Airbrush-Studio Roland Just gestaltet. In einem aufwendigem Airbrush-Verfahren wurde der Truck in Anlehnung der Schlacht im Teutoburger Wald.

Im Jahre 9, also vor 2010 Jahren, beherrschte das Römische Reich weite Teile Europas. Völker und Stämme, die sich widersetzten wurden gnadenlos niedergemacht und unterworfen, teilweise sogar vollständig ausgerottet. Auch weite Teile Germaniens, also auch des heutigen Deutschlands, waren von den Römern besetzt. Diese drangen immer weiter nach Norden vor und unterwarfen sich einem Germanenstamm nach dem anderen.

Doch das Blatt wendete sich schlagartig: Hermann der Cherusker schlug den römischen Feldherrn Varus in der sogenannten Schlacht im Teutoburger Wald so vollständig, dass diese sich mit seinem Heer nach und nach hinter den Rhein und Limes zurückzog.

Das Geheimnis des Erfolges von Hermann (von den Römern Arminius genannt): Ihm war es gelungen, mehrere Germanenstämme gegen die Römer und für die Befreiung von dem Joch zu vereinen. Erst das gab ihnen die Kraft, den bislang übermächtigen Feind zu schlagen.

So wurde später die Hermanns- oder Varusschlacht zum Symbol dafür, daß wir – wenn wir nur zusammenhalten – unser Land von fremder Besetzung befreien können.

Das ist auch das Leitmotiv für das Hermannsdenkmal von 1875, welches zu den beliebtesten Ausflugzielen in Europa zählt.

Foto & Video: Thomas Mohn | www.thomasmohn.de